Die University of Washington’s Foster School of Business fand heraus, dass das durch Schlafmangel betroffene Hirnareal auch Auswirkungen auf die Libido hat und Fremdgehen fördert. Der Grund dafür? Das betroffene Hirnareal ist zuständig für die Selbstbeherrschung. Funktioniert das Areal nicht richtig, kann das zu Fehlentscheidungen führen und damit auch das Risiko zum Fremdgehen erhöhen. Das Hirnareal wird durch Glukose angetrieben. Schläft man zu wenig, kommt es zu einer Unterversorgung. Als Folge dessen kann man Versuchungen nur schwerlich wiederstehen. Laut Studie sollen schon 22 Minuten weniger Schlaf zu einem Seitensprung verleiten. Also noch ein Grund mehr, sich genügend Schlaf zu gönnen.

Fremdgehen eher ein Phänomen bei Männern

Mehr Lust bei Schlafmangel? Manch eine/r wird hier den Kopf schütteln, denn gerade, wer unausgeschlafen und entsprechend geschlaucht ist, hat für gewöhnlich eher weniger Lust auf sexuelle Aktivität. Tatsächlich hängt die Auswirkung des Schlafmangels aber vom Geschlecht ab, denn während Frauen eher einen freien Kopf, Ruhe und Harmonie brauchen, können Männer auch unter Stress Verlangen entwickeln und die sexuelle Aktivität sogar dazu nutzen, um wieder ruhiger zu werden. Kurz und überspitzt gesagt: Frauen brauchen Zeit, um sich entspannen zu können, Männer brauchen Sex!

Keine Entschuldigung fürs Fremdgehen

Kein Wunder, dass es zwischen Männlein und Weiblein hier zu Diskrepanzen kommen kann. Genaue Aussagen über die Teilnehmer der Studie und deren Geschlecht gibt es allerdings nicht. Fraglich also, ob ein solches Ergebnis wirklich aussagekräftig ist.

Dass jemand aus Schlafmangel fremdgegangen ist, wird wohl kaum jemand schon mal gehört haben. Ganz gleich, wo der Drang zum Fremdgehen herrührt: Verletzend für den Partner/die Partnerin ist der Seitensprung allemal. Und damit auch nicht durch Schlafmangel zu entschuldigen.

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Quelle: pressetext