Der Herbst ist inzwischen angekommen. Die Tage werden immer kürzer, die Temperaturen sinken, statt Erfrischungsgetränken stehen wieder Tee, Kakao und eine heiße Zitrone auf dem Programm. Damit wir nicht so viel frieren müssen, rücken wir doch gerne etwas enger zusammen, oder? Das herbstlich wechselhafte Wetter macht uns die Entscheidung leicht: Wenn es gerade nicht zu einem ausgiebigen Spaziergang einlädt, kuscheln wir uns einfach auf der Couch ein. Dass wir im Herbst auch mehr Lust auf den Partner/die Partnerin haben, hängt aber nicht nur mit dem Wetter zusammen, das uns zum Kuscheln „zwingt“, sondern auch mit unserem Hormonhaushalt.

Sexualhormone für mehr Sex Appeal

Die LMU München fand durch Studien heraus, dass wir im Herbst verstärkt das Hormon Dopamin ausschütten. Das sorgt einerseits für ein angenehmes Kribbeln im Bauch und andererseits für die zunehmende Produktion der Sexualhormone Testosteron und Östrogen. So fühlen wir uns gleich viel attraktiver und dass ein gesundes Selbstwertgefühl auch die Lust steigert, ist längst kein Geheimnis mehr. Also nichts wie rein ins kuschelige Bett!

Der Herbst ist der neue Frühling

Ist der Herbst der neue Frühling? Ganz so ist es nicht, denn auch der Frühling hat ohne Frage seine Vorzüge, auch hormonell betrachtet. Aber den Herbst sollten wir nicht unterschätzen. Der Hormonhaushalt verfällt keineswegs in einen Winterschlaf, sondern beschert uns bei sinkenden Temperaturen bewiesen das Bedürfnis nach mehr Nähe. So kann manchmal ein verregneter Herbsttag sogar ganz gelegen kommen, schließlich können wir so die Zweisamkeit noch mehr genießen.

Was magst du am Herbst besonders?