Gefühle beeinflussen uns täglich. Dass sie aber auch auf unseren Verdienst Auswirkungen haben, ist neu. Wissenschaftler fanden heraus, dass Gefühle unsere rationalen Entscheidungen stark beeinflussen. Mehr als bislang geglaubt. Aber woran liegt das?

Traurigkeit trübt Weitsicht   

Traurige Menschen treffen im Geschäftsleben eher kurzsichtige Entscheidungen. Woher die negativen Gefühle kommen, ist dabei nicht entscheidend. Menschen in trauriger Stimmung verfügen jedenfalls nicht mehr über ihre absoluten kognitiven Fähigkeiten. Dass Gefühle Entscheidungen im Job beeinflussen, ist den meisten gar nicht bewusst. Rationalität und Gefühle kann man nicht wirklich voneinander trennen. Denn: Das Gefühlszentrum des Gehirns ist eng verknüpft mit dem Zentrum für rationales Denken.

Was tun bei Gefühlschaos?

Der einzig wirksame Tipp, um bei einer negativen Gefühlslage keine falschen Entscheidungen im Job zu treffen: Wichtige Entscheidungen verschieben. Außerdem hilft es, seine Gefühle anzusprechen, denn das Artikulieren der eigenen Gefühle soll die kognitiven Fähigkeiten wieder zurückbringen. Negative Stimmung kann aber auch kleinere Ursachen haben: Werden wir beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit von einem anderen Verkehrsteilnehmer gereizt, kommen wir genervt auf der Arbeit an. Allerdings ohne uns dessen besonders bewusst zu sein und ohne das Bewusstsein, lassen sich wichtige Entscheidungen auch nicht verschieben. Da hilft nur eins: Lockerer werden und sich über Kleinigkeiten nicht mehr aufregen. Leichter gesagt, als getan, was?

Lässt du dich auch im Job stark von Gefühlen beeinflussen?

Quelle: pressetext