Wer in manch ein von Schönheits-OPs überstrapaziertes Promi-Gesicht schaut, wird sich schon öfter gefragt haben: Wozu diese Strapazen, wenn es letztlich sowieso nicht besser aussieht?

Diese Frage scheinen sich auch die Autoren einer Studie des Lenox Hill Hospitals in New York gestellt zu haben und gingen der Sache auf den Grund. Die Studie beschränkte sich allerdings auf Eingriffe im Gesicht, wie Facelifting, Augenlidstraffung und Co. Das Ergebnis: Die Patienten sehen nach einer Schönheits-OP im Durchschnitt gerade einmal drei Jahre jünger aus.

Jünger aussehen durch Schönheits-OPs?

Jung und attraktiv auszusehen ist das aktuelle Schönheitsideal. Ganz gleich, ob Mann oder Frau, Jugendlichkeit und Dynamik gehören ohne Zweifel zum angestrebten Typ. Heute weiß man: Attraktive Menschen haben es beruflich leichter und verdienen mehr. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen zu einer Schönheits-OP entschließen.

Dass man letztlich aber gar nicht viel jünger aussieht, scheint noch nicht jeden erreicht zu haben. Beim Blick auf manch eine Promi-Seite wird klar: Wer es übertreibt, sieht weder schöner noch jünger aus. Und der Verdacht macht sich breit: Wer einmal mit Schönheits-OPs angefangen hat, riskiert süchtig danach zu werden.

Psychische Gründe für Schönheits-OPs?

Laut Experten haben Schönheits-OPs oft einen anderen Grund als schlichtweg jünger auszusehen, denn häufig liegt der Entschluss zu einer OP in einem psychischen Problem begründet. Schönheits-OPs können ohne Zweifel für ein besseres Selbstwertgefühl und ein gestärktes Selbstbewusstsein sorgen.

Vielleicht können weitere Studien zur Wirkung von Patienten auf andere vor und nach einer Schönheits-OP das vorherrschende Ideal über längere Sicht ins Wanken bringen und künftig den Trend wieder mehr in Richtung Natürlichkeit lenken.

Dass Falten, insbesondere die sympathischen Lachfalten, in Sachen Flirterfolg eine durchaus positive Wirkung haben und man keinesfalls in Panik geraten muss, wenn sich vermehrt Krähenfüßchen und Co. bilden, hat nämlich eine andere Studie bewiesen.

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Quelle: pressetext