In Deutschland werden die Aktivitäten rund um den Weltnichtrauchertag am 31. Mai von der Deutschen Krebshilfe e.V. und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen koordiniert. Personen und Institutionen sollen für Aktionen zum Nichtraucherschutz mobilisiert werden. Denn wie der Name schon sagt: Am Weltnichtrauchertag steht vor allem der Schutz der Nichtraucher im Fokus. Darüber hinaus sollen Raucher über die Risiken aufgeklärt und beim Aufhören unterstützt werden.

Gesundheitsrisiko Zigarette: Weltnichtrauchertag rüttelt auf!

Jedes Jahr sterben laut Angaben der WHO 5 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Dass Rauchen gesundheitsschädlich ist und  Raucher auch ihre Mitmenschen gefährden, ist lange kein Geheimnis mehr und längst wissenschaftlich belegt. Nicht umsonst verabschiedete der nordrhein-westfälische Landtag ein verschärftes Nichtraucherschutzgesetzt, das im Mai 2013 in Kraft trat und seither eines der striktesten Rauchverbote in Deutschland ist. Kritik gab es nicht nur von Seiten der Raucher, sondern auch von Gastronomen, die durch das Rauchverbot Einbußen befürchteten.

Wenngleich laut Mikrozensus 2009 jeder Vierte in der Gesamtbevölkerung ab 15 Jahren raucht, ist der Coolness-Faktor, der noch vor wenigen Jahren unter Jugendlichen mit dem Zigaretten-Konsum einherging, offenbar zurückgegangen. Lag der Anteil rauchender Jugendlicher 2001 noch bei 28 Prozent, waren es 2012 schon nur noch 12 Prozent. Entscheidend dafür seien die Erhöhung der Tabaksteuer und die strengeren Nichtraucherschutzgesetzte, aber auch Warnhinweise auf Zigarettenpackungen haben zu dieser Entwicklung beigetragen.

Raucher haben es schwerer!

Dass Raucher es auch bei der Partnersuche mittlerweile schwerer haben, zeigte unsere Umfrage im Mai letzten Jahres. 85 Prozent der Frauen würden ein Date mit einem starken Raucher ausschlagen. Fast ein Drittel der Männer glaubt, dass Raucher weniger Chancen bei der Partnersuche haben. Aber: 86 Prozent der Singles würden der Liebe wegen ihr Laster aufgeben. Vielleicht braucht es also einfach nur den richtigen Anreiz, um dem lästigen Laster ein für alle Mal den Rücken zu kehren. Bei einem sind sich die befragten Nichtraucher jedenfalls sicher: Qualmerei beim Partner ist störend!

 

Unser Fazit:

Auch wenn es die Raucher nicht erfreuen wird: Maßnahmen zum Schutz der Nichtraucher und eine verstärkt abnehmende Akzeptanz in der Gesellschaft machen es Rauchern immer schwerer. Bewegen aber vielleicht eben doch manchen dazu, das Rauchen aufzugeben und so letztlich auch sich selbst etwas Gutes zu tun. Die Zeiten, in denen das Rauchen eine gemeinschaftsstiftende Note hatte, scheinen jedenfalls vorbei und die rückläufigen Raucherzahlen könnten auch ein Resultat des Weltnichtrauchertages sein.

Angenommen, du wärst Raucher: Würdest du das Rauchen für die neue Liebe aufgeben?