Wissenschaftler der Stanford University fanden heraus, dass sich die Evolution für den Menschen enorm auf Intellekt und Emotion auswirken kann. Experten sprechen von einer sogenannten Gen-Selektion, die dann stattfindet, wenn bestimmte Merkmale sich als besonders hilfreich oder als wenig nützlich erweisen.

Intellekt und Emotion fallen Gen-Selektion zum Opfer

Da unsere Vorfahren mithilfe ihres Intellekts ihr Überleben sicherten, war der Druck auf eine Gen-Selektion für die Entwicklung des Intellekts extrem hoch. Durch die spätere Agrikultur und die Urbanisierung wurde der Druck vermindert. Kommt es in über 100 Generationen dann zu Genmutationen, die Intellekt und Emotion betreffen, könnten sich diese negativ auf die beiden Fähigkeiten auswirken.

Tauschen wir Intellekt gegen technischen Fortschritt?

Fraglich ist, ob fortschreitende Technologien für den Verlust von Intellekt und Emotion verantwortlich sind. Denn die machen uns das Leben einfacher und damit Intellekt und Emotion auf längere Sicht überflüssig. Experten lenken hier aber ein, dass die Alltagstechnologie heute durch ihre Komplexität eine strukturierte Denkweise erfordere. Dadurch ginge unser vermeintlich vereinfachtes Leben mit hohen intellektuellen und emotionalen Anforderungen einher.

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Quelle: pressetext