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Startprobleme mit dem neuen Partner

Die ersten Wochen mit dem Partner/der Partnerin bergen auch Fettnäpfchen. [1]

Immer mit der Ruhe!

Den neuen Partner/die neue Partnerin sollte man nicht überrumpeln. [2]Manch einer/eine neigt dazu, Dinge zu überstürzen. Gerade wenn man frisch verliebt ist, glaubt man schnell, dass das jetzt endlich die Liebe fürs Leben ist. Und wieso warten, wenn man sich in der Wohnung des neuen Partners/der neuen Partnerin auch sofort ausbreiten kann. Da läuten aber bei manchen gleich die Alarmglocken, denn nicht jeder verträgt die Nähe von Null auf Hundert und sieht sich dadurch erst einmal bedroht. Vor allem Männer sehen sich schnell ihrer Freiheit beraubt und in ihrem ursprünglichen Leben eingeschränkt. Das kann dann schnell mal nach hinten losgehen. Also lieber nicht mit der Tür ins Haus fallen. Auch Zukunftspläne à la Heirat, Hausbau, Kinder sollte man vorerst zurückstellen. Wenn du gleich in der ersten Woche anfängst, die gesamte Zukunft mit ihm/ihr zu planen, könnte sich dein Gegenüber schnell eingeengt fühlen.

Sind wir jetzt eigentlich ein Paar?

Wer sich nicht sicher ist, sollte den Partner einfach fragen, ob man jetzt offiziell ein Paar ist. [3]Man trifft sich seit einiger Zeit, unternimmt viel miteinander und ist sich bereits näher gekommen, aber wirklich über den aktuellen „Status“ geäußert hat sich noch keiner von euch beiden? Höchste Zeit für eine offene Aussprache. Bevor es zu einer peinlichen Situation kommt, einfach mal nachfragen. Sollte dein Gegenüber ausweichend reagieren, weißt du, woran du bist. Sollte er/sie bekennen, dass ihr ein Paar seid, umso besser.

Schlabberhosen erst mal im Schrank lassen!Auch für den neuen Partner darf man sich schön machen. Also Schlabberoutfit erst mal weglassen. [4]

Gerade, wenn die ersten Pflegeprodukte schon Einzug in das Bad des neuen Partners/der neuen Partnerin gehalten haben, verfällt man schnell in seinen üblichen Sonntagstrott. Haarstyling und Schminke ade, Schlabberlook hallo! Das sollte man sich aber vorerst verkneifen. Natürlich sollte der neue Partner/die neue Partnerin einen so akzeptieren, wie man ist. Auch ohne akkurat rasierten Bart oder Schminke, aber sich von jetzt auf gleich ganz gehen zu lassen, muss auch nicht sein. Du freust dich doch auch, wenn dein Gegenüber Wert darauf legt, auch künftig einen guten Eindruck auf dich zu machen, oder? Das solltest auch du dir vornehmen. Natürlich musst du nicht gleich nach dem Aufwachen aussehen wie ein Topmodel, aber spätestens nach der morgendlichen Dusche darfst du auch wieder etwas her machen und deinem Schatz signalisieren: „Ich will dir gefallen!“

Änderungswünsche? Nicht jetzt!

Den Partner ändern zu wollen, macht sich in den ersten Wochen nicht besonders gut. [5]Du übernachtest jetzt öfter bei deinem Partner/deiner Partnerin und bist dir eigentlich sicher, dass er/sie der/die Richtige ist? Wären da nur nicht die dreckigen Klamotten, die permanent auf dem Boden herumfliegen oder der Abwasch, der es nicht einmal bis in die Spülmaschine schafft! Behalte deinen Frust lieber erst einmal für dich, denn Kritik macht sich gerade in den ersten Wochen nicht besonders gut und kann die rosarote Sicht schnell trüben. Also lieber die Kritik erst einmal für dich behalten. Entweder thematisiert man sie erst zu einem späteren Zeitpunkt oder findet sich einfach damit ab, denn meistens kann man sowieso nicht viel daran ändern.

EifersuchtWenn der Ex Partner noch ein Thema ist, ansprechen, aber keine Szene machen. [6]

Viele Paare trennen sich aufgrund einer beidseitigen Entscheidung. Da bleibt das Fortbestehen des Kontakts oft nicht aus. Für den neuen Partner/die neue Partnerin ist das kein Zuckerschlecken. Eine Eifersuchtsszene sollte man sich dennoch besser verkneifen. Wenn man ein Problem mit der Ex-Freundin/dem Ex-Freund hat, sollte man das offen ansprechen, aber nicht voreilig den Abbruch des Kontakts fordern. Manchmal ergibt sich das ohnehin von selbst.

Familie

Wann der richtige Zeitpunkt ist, um dem Partner die Familie vorzustellen, ist seine Entscheidung. [7]Ja, irgendwann muss der neue Partner/die neue Partnerin der Familie vorgestellt werden. Wann dafür der richtige Zeitpunkt ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Demnächst steht eine Familienfeier an und du würdest deinen neuen Partner/deine neue Partnerin gerne mitnehmen? Frag ihn/sie einfach, ob er/sie dich begleiten würde und signalisiere, dass es ok für dich ist, wenn es für ihn/sie noch zu früh für die Familieneinführung ist.

Kein Interesse heucheln

Nur weil dein Partner ein Hobby besonders mag, musst du es nicht zwingend auch mögen. [8]Er/sie hat einen bestimmten Musikgeschmack oder ein geliebtes Hobby? Mit beidem kannst du nicht wirklich viel anfangen, trotzdem tust du alles, um den Eindruck zu wecken, dass es dich wahnsinnig interessiert? Das solltest du lieber lassen. Selbst wenn du dich dazu aufraffst, dich in seine/ihre Lieblingsmusik einzuhören oder sein/ihr Hobby zu lernen – auf Dauer wird dieses Spiel zu anstrengend für dich. Deshalb lieber gleich offen sein: Freue dich darüber, dass es ihm/ihr Spaß macht, aber zwing dich nicht selbst dazu, etwas zu machen, das du eigentlich gar nicht magst, denn deine Unlust wird auch deinem Partner/deiner Partnerin früher oder später auffallen.